Die unvermeidbaren Probleme


Ich kaufte das Fahrzeug 1997 mit ca.110-TKm und musste als Erstes den Zahnriemen ersetzen. Der Höhenregler für die hydropneumatische Hinterachse war das nächste, was aussetzte. Was zur Folge hatte, das sich das Hinterteil "schlafen" legte und sich bis zum Anschlag absenkte.


Dann folgte das (bis dahin) Undenkbare!!!...das Verteilergetriebe verabschiedete sich mit irgendwelchen undefinierbaren Scheuergeräuschen. Ich stand wirklich kurz davor das Ding loszuwerden, als mich irgendetwas zurückhielt und dazu trieb, den Schaden reparieren zu lassen. Hab's nie bereut...


Leider fiel die Reparatur nicht ganz so toll und günstig aus. Das veranlasste mich dazu, den 10-TKm später auftretenden Schaltgetriebe-Schaden und die Kupplung selber zu reparieren.

Hier sind die Bilder dieser Schaltgetriebe-Reparatur zu sehen.


Der Leerlauf-Drehzahlsteller begann später damit, beim Bremsen die Drehzahl so tief fallen zu lassen, das dabei der Motor abstarb. Dieser Effekt ist im Strassenverkehr und besonders beim sportlichen Fahren unerwünscht und deshalb wurde der Drehzahlsteller sofort ersetzt.


Eine der vier Zündspulen setzte bei einer Autobahnfahrt auf, was beim Betätigen des Gaspedals ein bis 3000 U/min ansteigendes und dann abruptes abfallendes Drehverhalten des Motors zur Folge hatte.


Es kann sich ergeben, das der Turbo eines Tages mehr Abgase via Auspuff "bypasst" und so die Turbine nicht mehr voll ansteigen lässt. Bei meinem Turbo war der Grund dafür nicht nur eine defekte Wastgate-Klappe, sondern ein ca. 12cm langer Riss quer durch's Abgasgehäuse. Das macht auch eine Revision fast unmöglich, obwohl das Gehäuse jetzt (nach 190Tkm) ausgeglüht wäre... und sich somit schweissen lassen würde. Die Anschaffung eines Austausch-Turbos erschien mir die zwar teurere, aber einfachere und schnellere Lösung zu sein. Und so organisierte ich 'nen Neuen und verbaute ihn sogleich.

Hier gibt's bald ein paar Bilder dazu...



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